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Das Eigenenergiehaus von BRUNNER Holzsolarhaus
mit PV Strom Eigennutzung Tag & Nacht

1. Energiekonzept

Seit 2009 ist es nach der Novellierung des EEG in Deutschland möglich, den mit der eigenen Sonnenstromanlage produzierten Strom vorrangig auch selbst zu nutzen. Erst wenn der Eigenbedarf gedeckt ist, wird der weiter produzierte, überschüssige Strom automatisch ins Netz des Energieversorgers eingespeist.

Mit dieser gesetzlichen Regelung ist eine intelligente, optimierte Nutzung der Sonnenenergie möglich. Es gibt keine ungenutzten Überschüsse, wie in der Regel bei thermischen Solaranlagen. Große Speicher werden vermieden.

Das Eigenenergiehaus nutzt ganz gezielt diesen positiven Effekt. Da das Haus mindestens in Passivhausqualität gebaut wird ( 10 -15 kWh/m2a) und damit nur noch eine ganz geringe Heizlast von 8 -11 W/m2 aufweist, macht es Sinn den geringen Energiebedarf von Heizung und Warmwasser wieder rein elektrisch zu decken. Je nach Größe der PV- Anlage wird eine Deckung mit Eigenstrom von etwa 50 -75 % erreicht. Da der PV- Strom nahezu ohne Verlust den Verbraucher erreicht, ist die Lösung primärenergieseitig teilweise besser als der bisher vielfach favorisierte Einsatz einer Wärmepumpe.

Durch die Eigenstromregelung werden natürlich auch alle weiteren Stromverbraucher im Haus direkt und automatisch mit sauberem Strom vom eigenen Dach versorgt. Die Deckung im Haushaltstrombereich liegt je nach Auslegung zwischen 30 und 50 %. Um den EigenstromanteiI noch zu erhöhen ist im Eigenenergiehaus eine Hochleistungs- Solarbatterie installiert, die den Sonnenstrom vom Tag speichert und in der Dämmerung und in der Nacht weiter nutzbar macht. Dieses Batteriesystem arbeitet außerdem automatisch als zuverlässige Notstromversorgung.

Mit der Energiespeicherung in thermische und elektrische Speicher erreichen wir derzeit beim Eigenenergiehaus eine regenerative Deckung bis zu etwa 2/3 des gesamten Energiebedarfs mit selbst produziertem PV- Strom ! Mit einer 10 kWp PV- Anlage wird immer mehr als das noch offene Drittel als Überschuß herkömmlich eingespeist. Damit ist das Eigenenergiehaus Co2 emissionsfrei !

Zu dem Konzept Eigenenergiehaus gehört logischerweise der Betrieb eines Elektroautos. Das Elektroauto nutzt das restliche Drittel der Co2-frei erzeugten Elektroenergie von der PV-Anlage für die emissionsfreie Mobilität. Das E-Auto wird nach Möglichkeit vorzugsweise von der eigenen „ Stromtankstelle“ mit sauberem Strom versorgt. Die Batterie von E- Auto und die Hausbatterie können außerdem je nach Notwendigkeit untereinander Energie austauschen. Einmal erhöht die Autobatterie bei erhöhten Bedarf die Stromkapazität des Hausbatteriesystems , oder die leere Autobatterie wird aus dem noch vorhandenen Solarstrom in der Hausbatterie nachts mit eigenem PV-Strom vom Tage nachgeladen.

2. Vergütungsregelung

So funktioniert die Eigenstromnutzung wirtschaftlich. Die selbst erzeugte Kilowattstunde PV-Strom wird trotz Eigenverwendung nach EEG vergütet. Das Eigenenergiehaus nutzt mehr als 30 % des selbst produzierten PV-Stromes und erhält damit ab 1. 10. 2010 eine Vergütung von 20,88 ct/kWh , der eingespeiste Überschuß wird mit dem regulären Satz von 32,88 ct/kWh vergütet. Die mit dem Energieversorger vertraglich gebundene Vergütung gilt gesetzlich garantiert für 20 Jahre !

Bei einer Eigennutzung von über 50 % des Energiebedarfs mit selbst produziertem PV-Stromes deckt die Vergütung die Kosten des restlichen beim Energieversorgers gekauften Stromes. Damit fallen beim Eigenenergiehaus tatsächlich keine Energiekosten mehr an (Vorteil 1). Gleichzeitig entfällt der Bezug aus dem Netz in Höhe der selbstgenutzten kWh PV- Strom, d.h. durch den Eigenverbrauch werden die Kosten, die sonst für den Strom des Energieversorgers zu zahlen wären, eingespart (Vorteil 2). Weiterhin wird der nicht selbst genutzte, überschüssige PV-Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist und mit dem Regelsatz zusätzlich vergütet . Diese Verkaufserlöse unterstützen die Refinanzierung des Eigenenergiehauses (Vorteil 3). Mit der 20-jährigen Vergütungsgarantie wirkt sich eine Strompreiserhöhung nicht mehr negativ aus. Im Gegenteil, es steigt mit jeder Strompreiserhöhung automatisch die Einsparung (Vorteil 4)

Aus dieser Aufstellung der Vorteile der Eigenstromregelung kann man folgende Optimierung ableiten.

  1. Im Eigenenergiehaus sollten möglichst viele elektrische Verbraucher tagsüber und natürlich bei Sonneneinstrahlung direkt mit PV-Strom versorgt werden.
  2. Es sollten nachts nur wenige Verbraucher von Netzstrom versorgt werden
  3. Mit dem Solarbatteriesystem sollten möglichst alle Verbraucher versorgt werden, die 24 Stunden ständig laufen.

Das BRUNNER Eigenenergiehaus : Die intelligente Lösung auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit und Klimaschutz!

Dipl.-Ing. Arndt Brunner Stand August 2010

BRUNNER Holzsolarhaus GmbH
08262 Muldenhammer , OT Rautenkranz
Bahnhofstraße 10

Tel.: 037465 41752

 

 

Brunner Holzsolarhaus + 08262 Muldenhammer OT-Rautenkranz + Bahnhofstr. 10